
Andreas Heiber
Plaßstraße 49a
33611 Bielefeld
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Gerd Nett
Nordstraße 52
53520 Wershofen
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| System
& Praxis
Unternehmensberatung Ambulante Pflege |
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SysPra Newsletter | ||
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4. Jahrgang |
03/2009 |
10.11.2009 |
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Inhalt |
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1. Simulation einer QPR-Prüfung |
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Die seit Juli 2009 geltende Qualitäts-Prüfungsrichtlinie (QPR), in der die Pflege-Transparenzvereinbarung Ambulant (PTVA) integriert ist, wird nun für Qualitätsprüfungen angewandt, obwohl die dazu gehörige Prüfanleitung noch nicht veröffentlicht ist. Lt. MDS soll sie jedoch in den nächsten Tagen veröffentlicht werden (wir werden sie auf unsere Homepage einstellen). Ambulante Prüfungen nach der QPR einschließlich der Schulnoten finden lt. MDS systematisch seit Oktober statt. Die technische Umsetzung für die Schulnotenveröffentlichung ist geklärt: Die Daten der Prüfungen werden von den MDK'en direkt an die DatenClearingStelle (DCS) geschickt, der vollständige Prüfbericht geht an die Landesverbände der Pflegekassen und an die Pflegedienste. Die DCS informiert die Dienste per Mail über das Ergebnis, damit beginnt dann offiziell die 28-Tage-Frist für Korrekturen, Ergänzungen und Einsprüche. Problematisch ist, das inhaltliche Änderungen wiederum nur mit dem zuständigen Landesverband der Pflegekassen zu diskutieren sind (der ja die Qualitätsprüfung in Auftrag gegeben hat und der auch für den 'normalen' Prüfbericht einschließlich Auflagen nach § 115 SGB XI zuständig ist). Zur eigenen 'Berechnung der Schulnoten' haben wir schon unsere Berechnungstabelle zur PTVA vorgestellt, mit der man eigenständig eine Erfassung (bei den Pflegekunden z.B. im Rahmen von Pflegevisiten) und Berechnung durchführen kann. Weiterhin bieten wir unser bewährtes Seminar "PTVA und MDK Prüfung" zur Einführung in das Thema an. Möglich ist auch eine externe
Qualitätsprüfungssimulation,
die SysPra inzwischen anbietet. Die Simulationsprüfung umfasst neben den
obligatorischen Fragen zur Struktur und Prozessqualität in der Einrichtung
vor allem die Prüfung von 3 Pflegebedürftigen vor Ort,
die durch Gerd Nett (Arzt) vorgenommen wird. Falls
gewünscht, kann die Simulation auch auf 10% aller Pflegebedürftigen, max.
jedoch 15 Pflegebedürftige (wie in der QPR vorgesehen) ausgedehnt werden.
Sie erhalten nicht nur einen Prüfbericht nach der akutellen
QPR, sondern auch eine Schulnotenberechnung
sowie weitergehende Hinweise zur
Entwicklung. |
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2. Leistungsänderungen 2010 |
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Die Pflegeversicherungsreform 2008 hat die Leistungen der Pflegeversicherung in drei Stufen angehoben. Die nächste Anhebung erfolgt zum 01.01.2010. Die technische Umsetzung in der EDV dürfte weitgehend über Updates oder das Ändern der Leistungsbeträge erfolgen. Die Chancen der Umsetzung beim Pflegekunden hat Andreas Heiber in PDL Praxis 12/2009 beschrieben, die Sie hier schon vorab in Auszügen erhalten können. Auch die von vielen Einrichtungen genutzten SysPra-Kostenvoranschläge für SGB XI Leistungen (in den Varianten für Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) stehen nun in einer an die neuen Leistungsbeträge angepassten Version im SysPra-Online-Shop zum Kauf bereit. Diesmal handelt es um eine Version, die die Jahre 2010/2011 umfasst. |
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3. Spannendes Modell mit dem Häusliche Pflege Innovationspreis 2009 ausgezeichnet |
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Das Problem, gute Mitarbeiter zu finden und vor allem sie dauerhaft zu behalten ist ein Problem, das fast alle Pflegedienste haben. Einen sehr innovativen Weg, dies umzusetzen hat Helmut Mensen gewagt. Der Geschäftsführer und bisherige Eigentümer des Pflegedienstes Lilienthal GmbH (bei Bremen) hat 20% seines Unternehmens an seine Mitarbeiter abgegeben. Diese sind in der Mitarbeitergesellschaft MIT-WINN organisiert. Für dieses Modell wurde der Pflegedienst Lilienthal jetzt vom Vincentz Network mit dem Häusliche Pflege Innovationspreis 2009 ausgezeichnet. "Mitarbeiter werden nicht nur beteiligt, sie werden Teilhaber", unterstrich Laudator Andreas Heiber, Mitglied der Fachjury und Unternehmensberater. Mit der Gründung von "MITWinn" würden Unternehmensziele zu Mitarbeiterzielen, erklärt Helmut Mensen, Inhaber und Geschäftsführer des Pflegedienst Lilienthal. Über 110 Mitarbeiter zählt das Unternehmen, das mit Geschäftsstellen in Bremen, Worpswede und Lilienthal im Schwerpunkt ambulante, aber auch stationäre Pflege und einen eigenen Hausnotruf anbietet. Vier Jahre Arbeit haben Mensen und sein Team in die Gesellschaftsgründung gesteckt. "Jetzt gehören mir zwar nur noch 80% des Unternehmens. Ich bin aber sicher, dass sich dieser Schritt und die Arbeit, die alle Beteiligten investiert haben, auszahlt - sowohl für das Unternehmen als auch für jeden einzelnen ‘MIT-Unternehmer’!", ist Mensen überzeugt. Im Prozess der Gesellschaftsgründung ließ er sich von Rechtsanwälten und Banken beraten. (aus: www.Haeusliche-Pflege.Vincentz.net) Der Vortrag über das Modell von Helmut Mensen anlässlich
der Preisverleihung: MITWinn |
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4. Aktuelle Veröffentlichungen von Andreas Heiber und Gerd Nett |
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Geschäftsfeld Haushaltsnahe
Dienstleistungen Einen weiteren Workshop mit Andreas Heiber
zu diesem Thema veranstaltet der bpa Nordrhein-Westfalen am 1. Dezember in
Düsseldorf. Mehr Informationen beim bpa, Geschäftsstelle
NRW, Veröffentlichungen Auch die letzten Ausgaben von PDL
Praxis befassten sich mit der PTVA. |
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5. Interessantes |
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Kinder als Pfleger Der Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit (Zeit Online): "Kinder als Pfleger" schildert die schwierige Situation pflegender Kinder und deren Familien. Viele dieser Familien beziehen allein Pflegegeld, auch um die eigene Situation nicht zu öffentlich zu machen. Zumindest über die obligatorischen Beratungsbesuche nach §37 Abs. 3 müssten die Pflegedienstmitarbeiter auf diese besonderen Pflegepersonen treffen. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren, um den Kindern und ihren pflegebedürftigen Eltern gezielt Entlastungen anbieten zu können. |
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6. Hinweise rund um den SysPra - Newsletter |
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Inhaltlich verantwortlich im Sinne § 55 II des Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV): Andreas Heiber