Controlling und Abläufe

Folgende Arbeitshilfen erleichtern die interne Kostenrechnung und Preiskalkulation

SysPra hat sich seit Beginn an mit Kalkulationsmodellen auseinandergesetzt und hierzu viel veröffentlicht (z.B. das Buch "Leistungsgerechte Vergütung" von 1997). Kalkulationsmodelle zur Pflegeversicherung müssen die individuellen Leistungskataloge und Strukturen der jeweiligen Bundesländer berücksichtigen (z.B. ausgewiesene oder inklusive Wegepauschalen). Krankenversicherungsleistungen, Sozialhilfeleistungen und Privatleistungen (z.B. Guthabenkarte "Ihre Zeit") werden zwar im Grundsatz vergleichbar wie Pflegeversicherungsleistungen kalkuliert, aber enthalten auch Kostenanteile für die Investitionskosten. Auch sollten die Wegekosten (unabhängig von evtl. anderen Regelungen bei SGB XI) separat erhoben werden. Das SysPra-Stundensatz-Kalkulationsmodell erlaubt  eine individuelle Kalkulation einschließlich Wegekosten.

Kostenlose Arbeitshilfen für Vergütungsverhandlungen:

  • MS-Excel Datei : Kalkulation Stundensatz nur SGB XI zur Ermittlung von Stundensätzen (bspw. Grundpflege, Hauswirtschaft, "Häusliche Betreuung nach dem PNG") nach dem Pflegeversicherungsgesetzes in der Ambulanten Pflege.

Kostenpflichtige Arbeitshilfe für Vergütungsverhandlungen:

  • Stundensatzberechnungen inklusive Kostenrechnung Pflegedienst (zur Ermittlung von Stundensätzen und Einsatzpauschalen): Basis sind dabei die Gesamtkosten des Pflegedienstes ohne Differenzierung in einer Kostenrechnung. Die Stundensatzberechnung ermittelt, über Verteilungsschlüssel für die Betriebsteile SGB XI, SGB V und Privat, die Einzelstundensätze. Im Bereich SGB XI wird noch weiter in Stundensätze für Grundpflege, Hauswirtschaft, "Häusliche Betreuung" differenziert.
    Hier finden Sie ein Beispiel als PDF-Datei. Die Datei kann hier kostenpflichtig über den Vincentz Shop erworben werden.
  • Kostenstellen und Kostenträgerrechnung Pflegedienst:
    Eine vereinfachte Kostenrechnung für eine Pflegedienst, der bislang keine separate Kostenstelle- und/oder Kostenträgerrechnung hat. Dies wird über verschiedene Verteilungsschlüssel, zum einen für die Betriebsteile SGB XI, SGB V und Privat, zum anderen für Grundpflege, Hauswirtschaft und "Häusliche Betreuung" innerhalb des SGB XI, erreicht. Die Datei kann gut in Ergänzung zum unserem neuesten Buch "Kostenrechnung und Preiskalkulation" genutzt werden.
    Hier finden Sie ein Beispiel als PDF-Datei. Die Datei kann hier kostenpflichtig über Vincentz Shop erworben werden.

Für Fragen etc. erreichen Sie uns hier.

Verteilungsschlüssel für die Kostenrechnung

Die Kostenrechnung für die Ambulante Pflege ist wegen der unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen kein einfaches Thema. Andreas Heiber und Gerd Nett haben dazu das ausführliche Buch Kostenrechnung und Preiskalkulation geschrieben, das 2013 als Erweiterung und Überarbeitung des Buches "Kostenrechnung für die ambulante Pflege" (2002, von Andreas Heiber) erschienen ist.

Die Pflegebuchführungsverordnung schreibt  eine verursachungsgerechte Kostenstellenverteilung vor.
Diese Tabellen helfen zur Ermittlung der Verteilungsschlüssel:

  • Einfacher Verteilungsschlüssel_Kostenrechnung_Kalkulation zur einfachen Ermittlung eines Verteilungsschlüssels (SGB XI / SGB V / SGB XII / Privat / Trägerleistungen) für Personal- und Sachkosten in der Ambulanten Pflege.
  • Differenzierter Verteilungsschlüssel Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
    • Erläuterung (aus: Kostenrechnung für die Ambulante Pflege 2002)

Ermittlung der Vertragsparteien zur Führung von Vergütungsverhandlungen

Zur Vorbereitung von Vergütungsverhandlungen sind die Vertragsparteien gemäß § 89 Abs. 2 SGB XI zu ermitteln. Nur die Pflegekassen bzw. Sozialhilfeträger, auf die im letzten Jahr mehr als 5 % der vom Pflegedienst betreuten Pflegebedürftigen (Fälle, nicht beispielsweise Umsatz!) entfallen, sind auch Teilnehmer der Vergütungsverhandlungen. Zur Ermittlung dient diese Tabelle.

Zum Download:  Ermittlung der Vertragsparteien (kostenfrei; Format Microsoft® Excel®)